„Picasso – das Genie des  20. Jahrhunderts“
Kunstseminar der Evangelischen Hobbytek – Maintal – Dörnigheim am  9.-16.- 23. Februar 2012

Pablo Picasso ( 1881 – 1973)  gehört heute noch zu den berühmtesten Malern der Moderne
des 20. Jahrhunderts. Mit unaufhaltsamer Konsequenz verfolgte er seinen künstlerischen Weg, der ihn früh aus der spanischen Provinz in die  Kunstmetropole  Paris  und nach Frankreich führte, das ihm zur zweiten Heimat wurde. Der geniale Künstler war zeitlebens immer zu neuem Aufbruch seines künstlerischen Schaffens bereit. Darauf beruht heute noch die ungebrochene Faszination seines Gesamtwerkes. Er stellte die herkömmliche Sehgewohnheit in Frage und schuf  kühne, eigenwillige Bilder und Plastiken.
Sein  mutiges Bekenntnis zur Freiheit und Frieden gegen die Gewalt und Unterdrückung in seiner spanischen Heimat durch das Francoregime,  manifestiert sich in seinem  bekannten Bild „ Guernica“,  das 1937 auf der Pariser Weltausstellung  ausgestellt wurde.
Ulrich Dirksen wird an diesen drei  Terminen von 19.30 – 21.00  das Gesamtwerk Picassos vorstellen. Die Seminargebühr beträgt:  37,00 €.
Das  Kunstseminar  findet im Ev. Gemeindezentrum Dörnigheim, Berliner Straße 58 statt.
Interessierte können sich bei Frau D. Waibler, Ev. Hobbytek telefonisch oder schriftlich anmelden: Tel. 06181/494116; Fax: 06181/45473


Kirchengemeinde dankt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Circa 130 Personen kamen am Freitag den 13. Januar zum Neujahrsempfang der Kirchengemeinde ins evangelischen Gemeindezentrum. Alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden waren zu einem Dankeschönessen eingeladen. Die Vorsitzende des Kirchenvorstands Silke Hartmann-Rauch begrüßte sie und dankte für das vielfältige Engagement. Danach wurde von den Pfarrerinnen und Pfarrern ein von ihnen selbst gekochtes Essen serviert. Zuvor hatte Markus Weyhrauch drei Irish Folksongs aus seinem Programm vorgetragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Besuchsdienst, bei den Konfirmandenhelfern, im Jugendzentrum, in der Kinderkirche, der Hobbythek, der Arche, im Kirchenvorstand, bei den Helfenden Händen, der Stiftung und vielen anderen Gruppen tätig. 


Benefizkonzert zur Weihnachtszeit

 

Zum Schwelgen und Lauschen in weihnachtlichen Klängen lud das Jugendblasorchester und Nachwuchsorchester des Blasorchesters Wachenbuchen im Rahmen eines Benefizkonzerts am 11.12.11  im Evang. Gemeindezentrum ein.Besinnliches und Fröhliches aus bekannten und weniger bekannten Weihnachtsstücken begeisterte die zahlreichen Zuhörer. Unter der Stückauswahl war unter anderem der berühmte „Boléro“ von Maurice Ravel oder „Feliz Navidad“ zu finden. Eine „Weihnachts-Suite“ entführte die Zuhörer in die verschiedenen südamerikanischen Traditionen und Klangfarben des Kontinents mit all seinen Facetten. Vertreten waren dabei unter anderem die Länder Mexiko, Puerto Rico und Venezuela. Auch eine musikalische Weihnachtsgeschichte mit Texteinschüben wurde durch das Stück „Kinderaugen“ von Kurt Gäble erzählt, welches durch seine anmutigen und traummalerischen Akkorde zum Abschweifen verleitete. Die jungen Musiker des Vereins bestanden das erste Konzert ganz ohne die „Großen“ des Stammorchesters mit Bravur. Die Einnahmen des Konzerts kamen der Stiftung Evangelische Kirche Dörnigheim zugute.


Seniorenadvent - ein voller Erfolg

Es glänzte und duftete nach Tannen, der Advent war im evangelischen Gemeindezentrum eingekehrt. Wie in jedem Jahr kamen etwa 170 Besucherinnen und Besucher zum Seniorenadvent. Bei Kaffee und Kuchen und adventlicher Musik konnte man sich vergnügen und außerdem dem Kinderchor und einem kleinen Spiel des Jukitreffs lauschen. Die Veranstaltung begann mit einer Andacht von Pfarrerin Ines Fetzer. Der Seniorenadvent wurde vom Besuchsdienst vorbereitet, der zum Jahreswende sein 40 jähriges Bestehen feiert. Dazu gratulierte der Kinderchor mit einem eigens gedichteten Lied.


Dörnigheimer Weihnachtskarten sind da!
Ev. Stiftung hat das besondere Etwas im Angebot


 

 

Schön, feierlich und schnell erledigt – so macht Weihnachtspost schreiben Spaß. Am besten geht das ab sofort mit den Weihnachtskarten der Stiftung Ev. Kirche Dörnigheim.
Die Motive fotografierte der Tagesanzeiger-Fotograf Michael Gros im Januar diesen Jahres, als gerade frischer Schnee gefallen war. Nun sind die Karten fertig gedruckt – und ganz frisch erhältlich. „Viele Menschen hatten schon nachgefragt“, freut sich Initiatorin Ulrike Streck-Plath. „Ich hoffe darum, dass sich die Karten zu einem Verkaufsschlager entwickeln. Die Kirche hier vor Ort ist einfach wie geschaffen für stimmungsvolle Weihnachtskarten!“
Die Karten haben drei Vorteile: Sie sind ideal für private und geschäftliche Weihnachtspost. Im Dreier-, Vierer- oder „Noch-mehr-Pack“ können sie auch ein schönes Geschenk sein. Außerdem stehen auf der Rückseite der Doppelkarte Informationen zur Geschichte der Kirche und zur Stiftung. Wer so eine Karte verschickt, zeigt also, dass er sich für die Stiftung – und damit auch für das Leben in Dörnigheim – engagiert.
Die Karten sind ab sofort erhältlich beim Maintal Tagesanzeiger, der Buchhandlung Thielemann, im Büro der Ev. Kirchengemeinde . 


 

Kerzenschein in Dörnigheim
Kinderchor begeistert mit Liedern zum Advent

Viele Menschen kamen am vergangenen Sonntag zum Ansingen des Advents in die Alte Kirche am Main in Dörnigheim. Diese Veranstaltung bei Kerzenschein fand bereits zum vierten Mal statt, außerdem wurde im Rahmen des Ansingens der dritte Geburtstag der Stiftung Ev. Kirche Dörnigheim gefeiert.
Dunkel war es in der Kirche, als die Mädchen, Jungen und Jugendlichen des Ev. Kinderchores Dörnigheim singend und mit Kerzen in der Hand in die Kirche zogen. Feierlich erklang das vertraute „Alle Jahre wieder“, in diesem Jahr begleitet vom klassischen Gitarristen Simon Steinhäuser, der aus Dreieichenhain angereist war, um das diesjährige Ansingen instrumental zu bereichern. Anschließend war gleich eine Uraufführung zu hören, denn die Kinder sangen das Lied „Und wieder feiern wir Advent“ von Richard Plath. Der bekannte Komponist Manfred Schlenker hatte erst kürzlich dazu einen Begleitsatz geschrieben, dieser erklang zum ersten Mal.
Auf dem Programm, zusammengestellt von der Leiterin des Kinderchores, Ulrike Streck-Plath, stand außerdem ein Hosianna-Lied von Hella Heizmann, für das Pfarrer Dr. Martin Streck neue, adventliche Strophen gedichtet hatte. Darüber hinaus brachten die Kinder unter anderem sauber und klar intoniert zwei Choräle aus dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach zu Gehör. „Brich an du schönes Morgenlicht“ erklang einstimmig a capella, zu „Wie soll ich dich empfangen“ hatte Simon Steinhäuser den mehrstimmigen Satz als Gitarrenbegleitung bearbeitet.
Der Gitarrist begeisterte die Zuhörer darüber hinaus mit zwei Instrumentalstücken, der „Frog Galliard“ von John Dowland und „Recuerdos de la Alhambra“ von Francisco Tárrega. Ganz besondere Klänge waren zum Schluss des Ansingens zu hören. Denn nach weiteren bekannten und neuen Adventsliedern stand das estnische Wiegenlied „Kuus Kuus Kallike“ vom zeitgenössischen Komponisten Arvo Pärt auf dem Programm. Klara und Helene Streck (Violinen) und Anna Streck (Cello) begleiteten den Chor bei dieser sehr zarten Komposition, die das geduldige Singen zum Einschlafen eines Kindes sehr einfühlsam darstellt.
Die Zuhörer hatten ebenfalls einiges zu tun, denn gemeinsam wurden viele Adventslieder gesungen, begleitet von Ilona Hesse an der Orgel. Pfarrerin Ines Fetzer und Vikarin Katharina Bärenfänger hatten außerdem drei Geschichten zum Thema Licht vorbereitet, genau passend zum dritten Geburtstag der Stiftung. Nach dem Abendsegen und jeder Menge Applaus für die Mitwirkenden gab es noch eine kulinarische Überraschung: Zwei Kinder des Chores hielten am Ausgang für jeden ein Stück Stiftungs-Geburtstagskuchen bereit. So gestärkt traten Zuhörer, Instrumentalisten und Sänger bestens gelaunt den Heimweg an, in eine musikalisch rundum schön angesungene Adventszeit.


Bläsermusik, Weißwurst und Wandern -
Dörnigheimer Posaunenchorbläser verbringen Probenfreizeit in Bayern
Wo passt Bläsermusik besser hin als in unser Nachbarbundesland? Das dachten sich auch die Bläser des seit drei Jahren bestehenden Posaunenchors der Evangelischen Kirchengemeinde Dörnigheim. Gemeinsam mit dem befreundeten Chor aus Bergen-Enkheim verbrachten sie die erste Herbstferienwoche in Murnau am Staffelsee. Im dortigen CVJM-Heim gehörte neben täglichen Proben auch das Kochen und Abspülen zum Programm, denn verpflegen musste sich die große Gruppe von insgesamt 34 Musikern selbst. Trotzdem blieb noch viel Zeit zum Basteln, Wandern, Schwimmen (in Hallenbad und See!), für Besichtigungen und zum gemeinsamen Singen. „Ein besonderes Erlebnis für uns war das Musizieren mit über dreißig Bläsern“, berichtet Chorleiter Christian Kraus, „denn normalerweise spielen wir nur zu zehnt.“ Dass sich die Probenarbeit gelohnt hat, werden die Dörnigheimer Bläser bei ihren kommenden Auftritten unter Beweis stellen. Neben den traditionellen Martinsumzügen, Adventsauftritten und Gottesdiensten zählt dazu in diesem Jahr erstmals auch ein Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt in Dörnigheim am 10.Dezember.

 


Ehrung Ehrenamtlicher am Erntedankfest

Am 2. Oktober feierten die Kirchengemeinden Erntedank. In Dörnigheim verband die Evangelische Kirchengemeinde dieses Fest mit einer besonderen „Ernte“: in der mit Gaben von Dörnigheimer Privatleuten und Geschäften reich geschmückten Kirche ehrte Pfarrer Dr. Streck  ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich lange Zeit, vielseitig und intensiv für die Kirchengemeinde engagiert haben. Nicht alle konnten kommen. Auf dem Bild sind zu sehen von links nach rechts: Nathalie Weimar (durch die Säule verdeckt), Stefanie Hofmann, Esther Wosch (die auch ihren Mann, Dr. Frank Jürgen Wosch, vertrat), Hans Eigner, Karin und Hans-Jürgen Fritsche, Hiltrud Rauscher, Silke Hartmann-Rauch, Pfarrer Dr. Streck, Heidi Noack, Jaime Cerdan-Castagnola, Gabriele Haag, Walter Lorz, Renate Pleffka, Ilse Lackner, Edith Sturm. Es sind Menschen aller Altersgruppen, die im Kirchenvorstand bei der Leitung der Kirchengemeinde, oder als verlässliche Helferinnen im Gemeindezentrum bei größeren Anlässen mitgearbeitet haben. Manchen haben Kinder und Jugendlichen, manche Senioren geholfen, ihren Weg zu finden und zu gehen. Sie alle haben, wie es im Wortlaut der Dankurkunde heißt, mit Ihrem Einsatz der Dörnigheimer „Kirchengemeinde ein menschliches Gesicht gegeben, die Gemeinschaft der Schwestern und Brüder in der Nachfolge Jesu Christi gestärkt und geholfen, sein Wort und seinen Frieden in die Welt zu tragen.“ Dafür wurde ihnen gedankt.


 

32. Septemberfest
Am Samstag, den 10. September, begann unser „Septemberfest“ zur „Woche der ausländischen Bürger“. Zum zweiunddreißigsten Mal feierten wir das Fest der ausländischen Bürger unter der Schirmherrschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Dörnigheim und allen beteiligten Gruppen und Nationen. Viele, die von Anfang an dabei waren, zur Folklore applaudierten, die Speisen und Getränke aus aller Herren- (und Damen-) Länder genossen, sind der Meinung, dass sich nichts an der bunten, friedlichen und fröhlichen Stimmung geändert hat. Das ist auch gut so, denn es gibt an diesem Tag nichts wichtigeres, als beim Fest einander zu begegnen und ins Gespräch kommen.
Das Fest begann um 15.00 Uhr auf dem Gelände des Evangelischen Gemeindezentrum ) mit einer portugiesischen Folkloregruppe. Herrliche fremdartige Düfte haben die Luft erfüllt, denn an allen Ständen gab es wieder eine Menge Spezialitäten in fester und flüssiger Form wie man sie in den Ländern genießen kann, aus denen die ausländischen Bürger stammen. Zu den Mitwirkenden zählten African Voice aus Nigeria, Armenien und das erste Mal dabei eine Gruppe aus Äthio-pien, der DGB und die Elfenbeinküste, die Folkloregruppe der freien Turner Dörnigheim, der FC-Hellas und die Grie-chische Gemeinde, Irland, Italien und Kroatien, die Kurden, Portugal und die Philippinen, Spanien, eine Gruppe aus Südafrika, der türkische Kulturverein und der türkische Förderverein Gemeinsam, Ungarn, Vietnam, der Verein christlicher Pfadfinder (VCP) und die „Western Dancers Maintal“. Am Sonntag, 11. September 2011, 15.00 Uhr fand ein zum Gottesdienst für Frieden und Versöhnung zwischen den Völkern statt. Ein Gottesdienst der die Vielfalt unseres Septemberfestes wiederspiegelt, mit tänzerischen und gesanglichen Einlagen und weiteren Bei-trägen, mit am Septemberfest beteiligten Gruppen, in der „Alten Kirche am Main“
Am Mittwoch, den 14. September, um 20.00 Uhr  luden wir gemeinsam mit der spanischen Gruppe zu einem „SPANISCHEN ABEND“ ein. Mit Musik und Folklore, Dias und Informationen aus dem Land wurdeman an diesem Abend in ihre Heimat entfüh-ren. Spezialitäten aus der spanischen Küche rundeten diesen Abend ab.
Am Freitag, den 16. September, 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr, feierten wir den Internationaler Kindernachmittag mit Kinderfolklore, Spezialitäten und vielen Aktivitäten im Evangelischen Jugend-zentrum, Hermann-Löns-Straße 3a


Am Samstag, den 17. September, 2011, 19.00 Uhr, schlossen wir mit einem Konzert „Melos – Kinder und Jugend-lieder“ von Mikis Theodorakis die Woche der ausländischen Bürger ab. Es  spielten und sangen das Westendprojektorchester Bremen, unter der Leitung von Peter Dahm, der Berliner Pianist und Arrangeur der Lieder, Hen-ning Schmiedt, der Junge Chor des Volkschores unter der Leitung von Björn Hadem und der Evangelischen Kinderchor Dörnigheim, unter der Leitung von Ulrike Streck-Plath.


 „Frauengeschichten“ von Kiki Ketcham-Neumann
im Rahmen der Sommerkirche

Kiki Ketcham-Neumann kommt aus den USA, lebt aber schon seit 20 Jahren in Maintal-Bischofsheim mit ihrem Mann und zwei Söhnen. Sie hat in San Francisco Kunst studiert und arbeitet als freischaffende Illustratorin und Künstlerin. Sie hat 17 Kinderbücher illustriert, gibt Malkurse für Kinder in Hanau und für Erwachsene in der Ev. Hobbytek in Dörnigheim. Ihre Bilder sind figürlich, im naturalistischen Stil in Öl, Aquarell oder Pastell gemalt. Sie stellt regelmäßig mit der Künstlergruppe Lukasgilde, Großauheim, aus.

Die Ausstellung “Frauengeschichten“ von Kiki Ketcham-Neumann wird am 11. September um 16.30 Uhr eröffnet und ist bis zum 2. Oktober nach den Gottesdiensten und sonntags von 15.00 bis17.00 Uhr in der Alten Kirche am Main zu sehen.


Evangelischer Kindergarten eröffnet
Mit einem großen Sommerfest wurde am Samstag, den 20. August die Einweihung des evangelischen Kindergartens Dörnigheim begangen. Aus diesem Anlass wurde ein Maulbeerbaum im Garten gepflanzt. In ihrer Einweihungsrede wies Pfarrerin Ines Fetzer darauf hin, dass der Baum ein Symbol für das Wachstum ist, dass sich die Gemeinde für den Zusammenschluss wünscht, der aus der Kinderkrippe „Die Zwerge“ und des Kindergarten Miniclub eV.  entstanden ist. Wie in einem Garten, in dem die Pflanzen gehegt und gepflegt werden, sollen sich die Kinder im Kindergarten entwickeln. Der Baum soll ihnen dabei Schatten spenden und Früchte tragen. Die Kinder gruben mit ihren Erzieherinnen den Baum ein und wässerten ihn gründlich. Danach vergnügten sich bei Mal- und Schminkangeboten und einer Schatzsuche. Die Eltern konnten sich bei Kaffee, Kuchen und Salaten stärken und kennenlernen. Annika Hoppe K.C. sprach ein Grußwort für die Stadt Maintal. Die Kinderkirche begrüßte Baum und Kinder mit einem Lied. Seit 1. August werden im Evangelischen Kindergarten Dörnigheim Kinder ab 2 Jahren bis zum Schuleintritt in zwei Familiengruppen gemeinsam betreut, daneben gibt es eine Krippengrupe für Kinder ab einem Jahr.


Poetischer  Abend mit Chagall

Geschichte um „Daphnis und Chloe“ entführt Sommerkulturnacht-Gäste nach Lesbos.
Maintal (fmi).- „ Es wird ein wunderschöner, inhaltsreicher und poetischer Abend“, versprach Pfarrer Eckhard Sckell eingangs der traditionellen Sommerkulturnacht am Freitagabend im Evangelischen Gemeindezentrum. Die evangelische Kirchengemeinde Dörnigheim entführte ihre Gäste in diesem Jahr auf die griechische Insel Lesbos. Im Mittelpunkt stand die spätantike Liebesgeschichte um die Hirtenkinder „ Daphnis und Chloe“, bildreich erzählt von Marc Chagall. Ulrich Dirksen, Pfr.i.R. und ausgeprägter Bewunderer und Kenner des Künstlers, hatte erneut Bilder und Texte für diesen besonderen Abend arrangiert.

Mit einem gewöhnlichen Dia-Vortrag besaß die Sommerkulturnacht kaum Ähnlichkeit. Ulrich Dirksen ist es gelungen, seine Liebe für die Werke Chagalls den Besuchern auf der emotionalen Ebene näher zu bringen. Er ließ die Farben und Formen für sich sprechen. Eine Übersicht über den Ablauf des Abends auf den Plätzen ausgelegt, half Interessierten, sich genauer mit dem Werk des Malers auseinanderzusetzen. Chagall hat die Geschichte des verliebten Hirtenpaars mit 42 Farb-Lithographien illustriert.
Die Reihenfolge und die Namen wie „Lamon findet Daphnis“ oder „ Chloe wird geraubt“ waren dank der Übersicht leicht nachvollziehbar. Jederzeit war es möglich, sich zu orientieren, an welchem Punkt der Veranstaltung man sich befand, wann das nächste Musikstück folgte, welches Bild gerade auf die große Leinwand projiziert wurde.
Doch die weitaus entspannendere Methode war, sich von den farbintensiveren Bildern, der Poesie und der Musik durch den Abend tragen zu lassen. „ Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die Bilder“, forderte Ulrich Dirksen das Publikum auf. Das Ehepaar Eckhard und Mechthild Sckell las die Texte aus dem Liebesroman. Wie ein Sog zogen ihre Stimmen die Besucher weiter in die Geschichte hinein.
Geheimnisvolle Flöten spielen in der Hirtengeschichte eine große Rolle. Passend untermalte das „Flötentrio“ mit Nicole Basadre, Heidi Ickert und Barbara Kuckuk die Bildgeschichte mit bekannten Stücken, darunter zum Beispiel „ Spiritoso“ von Joseph Haydn oder „ Syrinx“ von Claude Debussy. Sie sorgten mit ihrem gekonnten Spiel stets für die passende Stimmung.
Die Liebesgeschichte von Daphnis und Chloe ist heiter, poetisch und romantisch. Beide sind Findelkinder und in ländlicher Idylle aufgewachsen. Sie lieben sich heiß, aber unschuldig. Die beiden Hirtenkinder fühlen den ersten Schmerz der Liebe.“ Ihr Kuß sticht mehr als eine Biene“, so klagt Daphnis voll unerfüllter Sehnsucht. „ Wäre ich doch eine Ziege, dass er mich hütete“, wünscht sich hingegen Chloe. Sie werden voneinander getrennt, finden wieder zusammen und schwören sich ewige Treue. Sie finden ihre begüterten Eltern wieder, heiraten und entscheiden sich für ein Leben in Schlichtheit.
Der Autor Longus lässt seine Leser die Hirten durch den Kreislauf des Jahres begleiten. Marc Chagall ist es gelungen, der Geschichte ein Gesicht zu geben. Entrückt aber heiter traten die Besucher der Sommerkulturnacht schließlich ihren Heimweg an.

( Dieser Artikel erschien am  22. August 2011 im Maintaler Tagesanzeiger)


Künstlerinnen aus Dörnigheim in der Sommerkirche
Karin Ostendorf
Geschichten aus dem Alten Testament haben Karin Ostendorf zu Keramiken und Ikebana inspiriert. Sie nennt ihre Ausstellung in der Sakristei der Alten Kirche am Main „Wüsten und Oasen“. Die Israeliten wanderten vierzig Jahre durch die Wüste, wurden von Gott geprüft und durch seine Verheißungen getröstet. „Wüsten und Oasen“ sind eine Metapher dafür.
Die Ausstellung wird am Pfingstsonntag, den 12. Juni, nach dem Gottesdienst eröffnet und ist bis zum 3. Juli zu sehen. Am Pfingstmontag, den 13. Juni, gegen 11 Uhr gibt Christel Trinler, Kursleiterin in der Hobbytek, eine Ikebanavorführung.

Hilde Schmitt
„Gemalt habe ich mein Leben lang ... Altes Holz, Steine, Blumen, was ich in der Natur finde, regt mich zum Malen und Zeichnen an. Und schon immer habe ich verfolgt, was mit Kunst und Malerei zu tun hat.“
Die Ausstellung von Hilde Schmitt zeigt, wie sie die Natur erlebt. Sie wird am 10. Juli nach dem Gottesdienst eröffnet und ist bis zum 7. August zu sehen.

Tanja Börner
Die jüngste der Ausstellerinnen hat sich der abstrakten Malerei verschrieben. Das anscheinend unerreichbare Glück – inmitten der uns umgebenden Fülle – ist ihr Thema. Intensive und eigenwillige Farbkontraste zeichnen ihre Aquarelle, Ölmalerei und Computergrafiken aus. Ihr Ausdruck ist meist spontan und oft experimentell.
Tanja Börners Ausstellung „Rückkehr“ wird am 14. August nach dem Gottesdienst eröffnet und läuft bis zum 4. September.

Geöffnet ist die Sommerkirche jeweils sonntags von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung


Gemeindefest in fröhlicher Runde

  Am Sonntag den 29. Mai fand das jährliche Gemeindefest im evangelischen Gemeindezentrum statt. Es begann um 14.00 Uhr mit einem bunten Gottesdienst. Der Kirchenvorstand führte die alttestamentliche Geschichte von den Kundschaftern vor, die das gelobte Land erkunden und eine riesen Weintraube (in diesem Fall aus Äpfeln hergestellt) mitbringen. Der Kinderchor und der Posaunenchor übernahmen die musikalische Gestaltung, die neuen Konfirmanden wurden vorgestellt und Vikar von Stockhausen verabschiedet. Außerdem wurde Johannes Abayneh für 10 Jahre Hausmeistertätigkeit geehrt. Im Anschluss an den Gottesdienst fandt auf dem Hof und im Haus das Fest statt mit Kaffee und Kuchen, Würstchen und anderen herzhaften Genüssen, Spiel- und Bastelangeboten und einem Quiz zum Alten Testament, bei dem es verschiedene Bücher rund um die Bibel zu gewinnnen gab.


Tauferinnerung mit Uraufführung
Ostergottesdienst mit viel Musik im EGZ

Sie staunten nicht schlecht, die vier- und fünfjährigen Kinder und ihre Eltern, die die Kirchengemeinde Dörnigheim eingeladen hatte, Tauferinnerung zu feiern. Viele Kinder waren da, einige bunt kostümierte. Denn der Posaunenchor und der Kinderchor musizierten im Gottesdienst und zwar ein Singspiel zu Ostern, das ihnen auf den Leib geschneidert war.

Manfred Schlenker, ein Kirchenmusiker, hatte die Texte von Ulrike Streck-Plath, der Leiterin des Kinderchores, vertont. Eingängige, flotte, ja manchmal freche Melodien waren zu hören. Die jungen Bläser unter der Leitung von Christian Kraus und der Kinderchor waren engagiert bei der Sache. Sie vermittelten der Gemeinde die Angst und Not im Haus des Jairus, als dessen Tochter sterbenskrank war, und ihre Hoffnungslosigkeit, als sie tot war und Jesus zu spät kam. Chorkinder und Konfirmandinnen stellten das Geschehen szenisch dar. Die Musik malte die Worte Jesu an das tote Kind nach und erfasste deren die aufrichtende Wirkung in aufsteigenden Linien: „Mädchen steh auf“ im Thalita-kumi-Aufweck-Lied. Unterstützt  wurden die Kinder von Esther und Frank Wosch mit Querflöte und Klavier.

Zu der Geschichte von der Tochter des Jairus passte die Osterbotschaft, die in Evangelium und Ansprache laut wurde. Die Gemeinde wurde an ihre Taufe erinnert und mit Wasser besprengt, bevor Pfarrerin Fetzer, Pfarrer Sckell und Pfarrer Dr. Streck  die vier- und fünfjährigen Kinder mit Handauflegung segneten. Nach dem Gottesdienst schenkten die Pfarrer ihnen im Namen der Kirchengemeinde eine Kinderbibel.

Kinder- und Posaunenchor freuen sich, wenn neue Kinder hinzukommen. Wer Interesse hat, kann sich gerne an Ulrike Streck-Plath (Tel. 42 41 90) oder an Christian Kraus (44 12 70) wenden.

Die Dienerin amüsiert sich darüber, dass Jesus  behauptet, das Mädchen (links auf dem Lager) sei nicht tot. Jesus wird die Dienerin des Jairus gleich aus dem Haus werfen.