Unsere Angebote in verschiedenen Lebenslagen

Zu Hochzeit, Taufe, Konfirmation, Konfirmationsjubiläum und Beerdigung haben wir die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

Sie möchten heiraten?
Informationen zur Trauung

Sie haben Fragen zur Taufe?
Informationen zur Taufe

Sie haben Fragen zur Konfirmation?
Informationen zum Konfirmandenunterricht

Sie wollen Pate/Patin werden?
Informationen zum Patenamt

Sie haben einen Todesfall?
Informationen zur Beerdigung


Informationen zur Trauung

Mit der kirchlichen Trauung geben Sie sich vor Gott und der Welt das Jawort für ein gemeinsames Leben.

Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier:

Wann und wo kann die Hochzeit sein?
Der Ort der kirchlichen Trauung ist in der Regel eine Kirche. Sie können sich auch für eine andere Kirche als die ihres Wohnortes entscheiden, wobei Sie sich in diesem Fall mit der entsprechenden Kirchengemeinde in Verbindung setzen müssen. Der zuständige Ortspfarrer erteilt Ihnen in diesem Fall ein Dimissoriale (Bescheinigung über die Zugehörigkeit zur Gemeinde). Den Zeitpunkt Ihrer Trauung können Sie frei wählen. Bitte bedenken Sie jedoch, dass bestimmte Zeiten von ihrem Charakter her, sich nicht mit einem fröhlichen Ereignis, wie es Ihre Trauung hoffentlich sein wird, vertragen (z.B. Karwoche, Totensonntag).

Welcher Pfarrer ist zuständig?
Dörnigheim ist in Pfarrbezirke aufgeteilt, die Sie im Gemeindebüro erfragen können. Sie können sich aber auch einfach an einen der drei Pfarrer/innen wenden.

Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es?
Neben guten Worten gehört zur kirchlichen Trauung Musik. Wir stellen einen Organisten zur Verfügung. Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, andere Musiker am Traugottesdienst zu beteiligen. In der Kirche liegen Gesangbücher aus, die zum Singen der Lieder benutzt werden können. Sie haben aber auch die Möglichkeit, ein Liedblatt oder ein Programmheft zu Ihrer Trauung zu erstellen.
Darüber hinaus gibt es noch viele Möglichkeiten der Mitwirkung bei Ihrer Trauung. So können etwa die Trauzeugen in besonderer Weise einbezogen werden. Sie könnten Ihnen - im wörtlichen und übertragenen Sinn - bei der Trauung zur Seite stehen. Vielleicht gibt es aber auch Eltern oder Freunde, die gerne mitmachen und eine Lesung übernehmen oder etwas überreichen. Sofern eine größere Anzahl von Kindern an dem Traugottesdienst teilnimmt, kann es sinnvoll sein, diese mit einzubeziehen.
Der Traupredigt liegt in der Regel ein Trauspruch zugrunde. Er dient als Überschrift für die Trauung selbst. Er soll aber auch Zuspruch und Segenswunsch für den gemeinsamen Lebensweg sein. Suchen Sie sich einen Trauspruch aus der Bibel aus. Eine Liste gängiger Sprüche finden Sie unter Trausprüche.
Bei der Trauung werden Sie gefragt, ob Sie miteinander die Ehe führen wollen. Die Formulierung der Traufrage kann dabei unterschiedlich sein. Wichtig ist jedoch, dass Sie diese Frage aufrichtig bejahen können. Nach den Traufragen können Sie zueinander ein Traugelöbnis sprechen. Dabei lesen Sie nacheinander einen Text. Sie können während der ganzen Trauung stehen, oder nur während des Trauaktes, sowie bei Gebet und Segen. Den Trausegen können Sie stehend oder kniend empfangen, und - wenn Sie wollen - gibt es auch eine Gelegenheit zum Brautkuss.

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Kosten, Fotografen, Blumenschmuck ...
Sicher haben auch Sie den Wunsch, den Tag im Bild festzuhalten. Wir möchten Ihnen dieses auch ermöglichen. Bitte achten Sie jedoch darauf, dass dadurch der Ablauf der Trauung nicht gestört wird.
Die Kosten der Trauung sind in der Regel mit Ihrem Mitgliedsbeitrag (Kirchensteuer) abgegolten. Für den Organisten wird eine Gebühr erhoben. In der Regel sorgen die Brautpaare für einen festlichen Blumenschmuck. Sie können dieses selber tun oder einer Gärtnerei in Auftrag geben.

Trausprüche:
"Durch die Liebe diene einer dem andern."
Galater 5,13
"Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."
1. Brief des Paulus an die Korinther3,11
"Vor allem haltet fest an der Liebe zueinander."
1. Brief Petrus 4,8
"All Eure Dinge lasset in der Liebe geschehen!"
1. Brief des Paulus an die Korinther 16,14
"Lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat."
Epheser 5,2
"Ich liebe, die mich lieben und die mich suchen, finden mich."
Die Sprüche Salomos 8,17
"Die Liebe sei ohne Falsch, hasst das Böse,
hängt dem Guten an. "
Brief des Paulus an die Römer 12,9
"Über alles zieht an die Liebe,
die da ist das Band der Vollkommenheit."
Kolosser 3,14
"Gott ist die Liebe, und wer in Liebe bleibt,
der bleibt in Gott und Gott in ihm."
1. Johannes, 4,16
"Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.
So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung."
Brief des Paulus an die Römer 13,10
"Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die grösste unter ihnen."
1. Brief des Paulus an die Korinther 13,13
"Lasset uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge,
sondern mit der Tat und mit der Wahrheit."
1. Johannesbrief 3,18
"Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark!
Alle eure Dinge laßt in der Liebe geschehen!"
1. Brief des Paulus an die Korinther 16,13
"Vor allem liebt einander, denn die Liebe ist das Band,
das alles zusammenhält und vollkommen macht."
Kol 3,12
"Wer liebt, der gibt niemals jemand auf,
in allem vertraut er und hofft er für ihn,
alles erträgt er mit großer Geduld."
1. Brief des Paulus an die Korinther 13,7
"Seid niemand etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt;
denn wer den anderen liebt, der hat das Gesetz erfüllt."
Brief des Paulus an die Römer 13,8
"Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr Euch untereinander liebt,
wie ich Euch geliebt habe, damit auch Ihr einander lieb habt."
Johannes 13, 34
"Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt,
der bleibt in Gott und Gott in Ihm.
Darin ist die Liebe bei uns vollkommen,
daß wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts,
laßt uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt."
1. Johannes 4, 16-17.19
"Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
Sie ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht und bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht unschicklich, sucht nicht ihren Vorteil,
sie läßt sich nicht herausfordern und trägt das Böse nicht nach.
Sie erträgt alles, hofft alles, hält an allem Stand.
Die Liebe hört niemals auf."
1. Brief des Paulus an die Korinther 13,4-8
"Leg mich wie ein Siegel auf Dein Herz,
wie ein Siegel an Deinen Arm!
Stark wie der Tod ist die Liebe,
die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt.
Ihre Gluten sind Feuergluten, gewaltige Flammen.
Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen Sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe den ganzen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn."
Hoheslied 8, 6-7
"Ihr Lieben, laßt uns einander lieb haben;
denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt,
der ist von Gott von geboren und kennt Gott.
Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.
Darin besteht die Liebe: nicht, daß wir Gott geliebt haben,
sondern daß er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn
zur Versöhnung für unsre Sünden."
"Ihre Lieben, hat uns Gott so geliebt,
so sollen wir uns auch untereinander lieben.
Niemand hat Gott jemals gesehen.
Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns,
und seine Liebe ist in uns vollkommen."
1. Johannes 4, 7-12
 
Es ist gut, wenn das Herz durch Gnade fest wird.
Hebräer 13,9
Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
1. Timotheusbrief, 1, 7
"Fürchte Dich nicht, ich bin mit Dir;
weiche nicht, denn ich bin Dein Gott;
ich stärke Dich, ich helfe Dir auch,
ich erhalte Dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit."
Jesaja 41,10
Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen;
aber meine Gnade soll nicht von Dir weichen,
und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen,
spricht der Herr, Dein Erbarmer.
Jesaja 54,10
Sorget nicht um Euer Leben, was Ihr essen und trinken werdet;
auch nicht um Euren Leib, was Ihr anziehen werdet.
Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung
und der Wein mehr als die Kleidung?
Matthäus 6,25
 
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Die Taufe: Wann – Wo - Wie?

Wann kann die Taufe sein?
In der Regel findet am zweiten Sonntag im Monat ein Taufgottesdienst statt, aber auch andere Sonntage sind möglich. Bitte sprechen Sie einen der Pfarrer/innen an und vereinbaren einen Termin. Alles weitere wird dann in einem Taufgespräch besprochen und geklärt, zu dem die Pfarrerin oder der Pfarrer zu Ihnen nach Hause kommt. Sie können dazu einen Taufspruch auswählen. Dies ist ein Bibelvers der Ihr Kind begleiten möge.

Wie läuft sie ab?
Die Tauffeier umfasst in der Regel eine kleine Ansprache (meist über den Taufspruch), das Taufevangelium, die Tauffrage an Eltern und Paten , die Wassertaufe und den Elternsegen. Bei der Wassertaufe wird der Kopf des Täuflings dreimal mit (warmem!) Wasser übergossen. Dabei wird der Name des Täuflings genannt und der Name des dreieinigen Gottes. Gott und der Täufling werden so miteinander verbunden. Vor oder nach der Taufe kann eine Taufkerze entzündet werden.

Welche Unterlagen brauche ich?
Wenn Sie Ihr Kind in Ihrer Heimatgemeinde taufen lassen, brauchen Sie keine weiteren Unterlagen.
Wenn die Taufe auswärts stattfinden soll, brauchen Sie vom Pfarramt ihres Wohnorts eine Zustimmunge (Dimissoriale). Diese wird Ihnen auf Wunsch zugeschickt.
Die Kindertaufe setzt in der Regel die Mitgliedschaft eines oder beider Elternteile in der Kirche voraus.

Wie ist das mit Paten?
Paten unterstützen die Eltern in der christlichen Erziehung des Kindes.
Dazu sollten sie einer Kirche angehören. Dies wird in einem Patenschein beurkundet, den das für den Paten zuständige Pfarramt ausstellt. Ihn müssen Sie bis zur Taufe vorlegen.
Übrigens gibt es keine fest vorgeschrieben Zahl von Paten. Es können durchaus zwei oder mehr sein.

Was ist wenn mein Kind schon älter ist?
Sollte Ihr Kind schon älter sein, so hat es die Chance, dass es seine Taufe bewusst miterlebt und sich später daran erinnern kann.
Vielleicht möchten Sie auch, dass Ihr Kind selbst über seinen Glauben entscheiden soll, wenn es alt genug dazu ist. Sie können auch dann alle Angebote der Kirche für die religiöse Erziehung in Anspruch nehmen. Bedenken Sie dass Sie in jedem Fall durch Ihre Vorgaben und Ihre Erziehung Einfluss auf ihr Kind haben. Ein Kind das nichts vom christlichen Glauben erfährt, wird sich später schwer dafür entscheiden können.
Sollte Ihr Kind schon dem Konfirmandenalter (13 Jahre) nahe sein, kann die Taufe auch mit dem Konfirmandenunterricht verbunden werden.

Taufe von Erwachsenen
Sollte es bei Ihrem Taufwunsch nicht um Ihr Kind, sondern um Sie selbst gehen, dann lassen Sie uns das Nähere in einem Gespräch klären.

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Taufsprüche
1. Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen.
 Psalm 84,12
 
2. Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich.
 Joh. 10, 14
 
3. Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen.
 Psalm 37, 5
 
4. Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
 Matth. 5, 8
 
5. Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
 Psalm 23, 1
 
6. Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.
 Jes. 40, 31
 
7. Weise mir, Herr, deinen Weg, daß ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, daß ich deinen Namen fürchte.
 Psalm 86, 11
 
8. Jesus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende.
 Matth. 28, 20
 
9. Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 Joh. 14, 6
 
10. Verlaß dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlaß dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.
 Spr. 3, 5+6
 
11. Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
 Joh. 8, 12
 
12. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
 Joh. 15, 5
 
13. Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.
 Röm. 8, 28
 
14. Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
 Psalm 119, 105
 
15. Behüte dein Herz mit allem Fleiß; denn daraus geht das Leben.
 Sprüche 4, 23
 
16. All eure Sorge werfet auf ihn, denn er sorgt für euch.
 1. Petr. 5, 7
 
17. Heile du mich, Herr, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.
 Jer. 17, 14
 
18. So ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen.
 Jer. 29, 13+14
 
19. Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.
 Psalm 32, 8
 
20. Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
 Joh. 6, 35
 
21. Wer dem Herrn vertraut, dem wird nichts fehlen.
 Sir. 32, 28
 
22. Der Herr ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter.
 2. Sam. 22, 2

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23. Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat! Psalm 103, 2
24. Der Herr behüte dich vor allem Übel; er behüte deine Seele. Psalm 121, 7
25. Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Joh. 4, 16
26. Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen; aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer. Jes. 54, 10
27. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen; und der dich behütet, schläft nicht. Psalm 121, 3
28. Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, finden mich. Spr. 8, 17
29. Laßt uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit. 1. Joh. 3, 18
30. Gott ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, daß ich nicht fallen werde. Psalm 62, 7
31. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. 1. Kor. 13, 13
32. Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. Psalm 91,11
33. Gott spricht: „Sei tapfer und entschlossen! Lass dich durch nichts erschrecken und verliere nie den Mut; denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.“ Josua 1, 9
34. Jesus spricht: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Johannes 8, 12
35. Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 121,2
36. Von allen Seiten umgibst du mich. Psalm 139,5
37. Erhalte meinen Gang auf deinen Wegen, dass meine Tritte nicht gleiten. Psalm 17, 5
38. Nehmt einander an wie Christus euch angenommen hat. Römer 15, 7
39. Wandelt wie die Kinder des Lichts. Die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Epheser 5,9
40. Gott spricht: Ich stehe dir zur Seite, um dich zu schützen und zu retten. Jer. 15, 20b
41. Ihr seid das Licht der Welt. So laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
 Matth. 5, 13
42. Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
 Psalm 36,10

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Konfirmandenunterricht und Konfirmation

Im Alter von 13 bis 14 Jahren haben die Jugendlichen die Möglichkeit, am Konfirmandenunterricht teilzunehmen und sich anschließend konfirmieren zu lassen. In ihrer Konfirmandenarbeit will die Evangelische Kirche der nachwachsenden Generation vermitteln, was es heißt, als Christ zu leben.

Die Konfirmandenzeit dauert ein Jahr und beginnt im Mai. Schon vorher werden Eltern und Konfirmanden zu einem Anmeldungsabend eingeladen.

Die Konfirmandenzeit hat mehrere Elemente:

  • Konfirmandenunterricht wöchentlich jeweils eine Stunde Dienstags um 15.30 Uhr
  • Konfirmandenfahrten – zwei Freizeiten von vier Tagen (dazu gibt es schulfrei)
  • Besuch und Mitgestaltung von Gottesdiensten
  • Ein Vorstellungsgottesdienst, den die Konfirmandengruppe selbst erarbeitet und hält. Sie stellt sich damit selbst vor und verantwortet Inhalte und Durchführung des Gottesdienstes eigenständig.
  • Besondere Veranstaltungen, z.B. Konfirmandentage, Ralleys, Praktikum etc.

Die Konfirmation schließt die Konfirmandenzeit mit einem festlichen Gottesdienst ab. Im Zentrum steht die Einsegnung. Dabei wird auch der Konfirmationsspruch verlesen.

Mit dem Gottesdienst verbunden ist die Feier des Abendmahls am Vorabend. Der Termin der Konfirmation ist meist im April oder im Mai.

Vorbedingung sind keine zu erfüllen. Auch wer nicht getauft ist, nicht am Religionsunterricht teilgenommen hat, gar keiner oder einer anderen Religion angehört kann mitmachen. Hilfreich ist es jedoch Interesse an der Sache des Glaubens mitzubringen.

Eine verbindliche Teilnahme am Konfirmandenunterricht während der gesamten Konfirmandenzeit wird erwartet.

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Sie wollen Pate/Patin werden?

Wenn Sie ein Patenamt übernehmen wollen, sollten Sie einer christlichen Kirche angehören. Wenn Sie evangelisch sind, haben Sie das Recht, Pate zu werden, sobald Sie konfirmiert worden sind.

Wird der Täufling, für den Sie das Patenamt übernehmen wollen, in einer anderen als ihrer Heimatgemeinde getauft, brauchen Sie in der Regel einen Patenschein. Das ist eine Bescheinigung, dass sie der Kirche angehören und berechtigt sind, das Patenamt zu übernehmen.

Diesen Patenschein können Sie beim Pfarramt oder Gemeindebüro bekommen. Er wird Ihnen auf Wunsch auch zugesandt.

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Ein Angehöriger ist gestorben

Wenn sie einen Angehörigen verloren haben, sind viele Fragen zu klären.

Der Pfarrer
Nehmen Sie mit dem Pfarrer Kontakt auf, für ein persönliches Gespräch. Er ist auch bereit, zu einer Aussegnung des Verstorbenen zu kommen.
Im Trauergespräch besteht neben dem persönlichen Gespräch die Möglichkeit, sich über den Ablauf der Trauerfeier zu verständigen, Lied- oder Musikwünsche zu äußern und Bibelsprüche oder andere Texte weiterzugeben.

Der Bestatter
Neben einem Arzt, der den Totenschein ausstellen muss, empfiehlt es sich, einen Bestatter zu verständigen, der Ihnen in der Regel eine ganze Reihe von Formalitäten (Standesamt, Todesanzeige, Versicherungen usw.) abnimmt. Er nimmt auch Kontakt zur Friedhofsverwaltung wegen eines Grabplatzes auf und vereinbart einen Termin für die Bestattung mit dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin. Wenn noch nicht geschehen, nimmer der Pfarrer dann zu Ihnen Kontakt auf und vereinbart einen Termin für ein Gespräch.

Die Bestattung
Der Ablauf der Trauerfeier richtet sich nach der Art der Bestattung:
Die Erdbestattung beginnt mit einer Trauerfeier in der Trauerhalle des Friedhofs. Anschließend zieht die Trauergemeinde hinter dem Sarg her zum offenen Grab. Dort findet die Beisetzung statt.

Wenn Sie sich für eine Feuerbestattung entscheiden, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Sie nehmen zunächst in einer Trauerfeier Abschied, die Beisetzung der Urne findet später statt. Der Sarg bleibt in der Friedhofskapelle stehen, wo Sie Abschied nehmen.
  2. Die Trauerfeier kann jedoch auch mit anschließender Beisetzung der Urne stattfinden. Dadurch bleibt die Einheit von Trauerfeier und Beisetzung gewahrt. Allerdings ist die Zeit zwischen dem Tod und der Trauerfeier um einiges länger (etwa 1 1/2 bis 2 Wochen).

Eine Trauerfeier kann übrigens auch in unserer Kirche stattfinden.
Sollte der oder die Verstorbene nicht evangelisch gewesen sein, so ist eine evangelische Bestattung nur in Ausnahmefällen möglich. Sprechen Sie uns an.

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