Texte, die guttun

Ein Stück vom Himmel

Gedanken zum Sonntag 24. Mai (Exaudi) von Vikarin Theresa Fischer

TheresaFischer 

Wer kennt das nicht? Einfach dastehen, tief ein- und ausatmen während der Blick gen Himmel gerichtet ist?
Egal zu welchem Zeitpunkt man in den Himmel schaut – er sieht immer anders aus und hält oft Überraschungen bereit. Kinder können stundenlang im Rasen liegen und in den Wolken irgendwelche Figuren entdecken. Was sich da oben wohl so alles tummelt? - Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Begeisterung nimmt im Erwachsenenalter etwas ab, aber die Faszination nicht. Wer in den Himmel schaut, nimmt sich Zeit für sich, schaltet ab und fragt sich, was da oben wohl so alles verborgen ist.

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Du bist da

Gedanken zum Sonntag 17. Mai (Rogate) von Pfarrerin Ines Fetzer

Fetzer

„Du bist da, du bist da, bist am Anfang der Zeit, am Grund aller Fragen bist du …“ Das Lied geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Seit einigen Tagen begleitet es mich auf meinem Weg. Der Text stammt aus Psalm 139.

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Gottesdienst, der gut tut

Gedanken zu Himmelfahrt 21. Mai von Pfarrer Dr. Martin Streck

Himmelfahrtsbild 

Ein Highlight im Jahr: Himmelfahrt. Vielen bekannt als Vatertag. Da muss man raus. Luft und Sonne auf der Haut spüren. Ob mit einem Kasten oder Fässchen kühlen Bieres oder zum Gottesdienst am Mainufer, unter freiem Himmel. Gottesdienst, der gut tut.

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Gedanken zum Sonntag 10. Mai 2020 (Kantate)

Hoffnung2 

„Singet dem Herrn ein neues Lied, denn der Herr tut Wunder!“ Psalm 98.1. Ein Brief von Bischöfin Dr. Beate Hofmann an die Gemeinden

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... auf dass wir klug werden

Gedanken zum Sonntag 3.5.2020 (Jubilate) von Pfarrerrin Ines Fetzer

Fetzer

In den vergangenen Wochen ging mir oft ein Satz aus Psalm 90 im Kopf rum. „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Eigentlich ist das ja klar, jeder von uns muss sterben. 

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"Der Herr ist mein Hirte!"

Gedanken zum Sonntag 26. April (Miserikordias Domini) 

Streck

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. So beginnt der beliebteste Psalm, Psalm 23. Jesus hat diesen Psalm in der Synagoge und sicher auch in der Familie, mit seinen Freunden gebetet. Er hat mit, er hat aus diesem Psalm lebt: Gott, der Herr ist mein Hirte!

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Mit weitem Blick

Gedanken zum Sonntag 19. April (Quasimodogeniti) von Pfarrer Eckhard Sckell

Sckell

Wenn man doch ein Vogel wäre und weit über das Land fliegen könnte. Der Blick von oben auf unsere Welt. Ein weiter Blick. Gerade in diesen Zeiten wünsche ich mir das.

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Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit

Gedanken zu Ostern von Pfarrer Eckhard Sckell

Sckell

Vo der Tür unserer Evangelischen Kirche am Main wird jeden Abend  um 18 Uhr eine Laterne entzündet. Sie leuchtet dann zwei Stunden bis sie um 20 Uhr wieder gelöscht wird. Ein Lichtblick in diesen Zeiten. Christus spricht: „Ich bin das Licht der Welt.“
Dieses Jahr wird unsere Kirche zu Ostern verschlossen bleiben.

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You'll never walk alone

Gedanken zum Sonntag 5.4.2020 (Palmsonntag) von Pfarrerrin Ines Fetzer

Fetzer

In den letzten Wochen haben sich neue Gewohnheiten und Rituale entwickelt, die Mut machen und dem neuen Alltag Halt geben sollen. Der Radiosender, den ich morgens immer höre, spielt das Lied „you’ll never walk alone“. Das Lied wird normalerweise in Fußballstadien gesungen, es gehört für viele zu Borussia Dortmund. Aber auch in der Kirche wird es gesungen und steht in unserem neuen Gesangbuch EGplus.

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Berührungen

Gedanken zum Sonntag 29.3.2020 (Judika) von Vikarin Theresa Fischer

TheresaFischer

Berührung ist körperlicher Kontakt mit den Menschen in unserer Nähe. Sei es ein Handschlag, eine Umarmung, ein Schulterklopfen, ein High-Five oder ähnliches. Auf all das und noch viel mehr müssen wir im Moment verzichten. Wir stellen unseren Alltag um. Wir versuchen so gut wie möglich mit der Situation klar zu kommen.

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Still und leer

Gedanken zum Sonntag 22. März (Laetare) von Pfarrer Dr. Martin Streck

Streck

Vor Monaten sah ich Bilder in der Zeitung: bekannte Orte wie den Eifelturm in Paris ohne Menschen. Unvorstellbar. Jetzt sind sie Wirklichkeit. Wir stöhnten über den Stau auf der Straße, jetzt fehlt er uns. Es fehlen die Menschen. Wir halten Abstand, um das Virus nicht weiterzugeben, nicht einzufangen. Wir sehnen uns nach Nähe, berührt wollen wir werden. Doch gegenwärtig darf es nicht sein.

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Gruß in stiller Zeit von Pfarrer Dr. Martin Streck

Taufaltar2

Liebe Leserin, lieber Leser,
unvorstellbar ist es für mich als Pfarrer und gewiss die meisten Menschen, dass wir keine Gottesdienste feiern. Keine Gebete in den Moscheen und Gebetsräumen der Muslime. Keine Gottesdienste in den jüdischen Synagogen.Die Evangelische Kirche ruft dazu auf, zu Hause Gottesdienst zu feiern.  Auch die Osternacht, die ich sonst schon längst vorbereiten würde, fällt aus.Fällt Ostern aus?

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Predigtreihe Evangelisch in Dörnigheim 2017

Predigt von Pfarrerin Ines Fetzer zum Thema: Gottes Güte feiern
Familiengottesdienst mit dem Evang. Kindergarten

Liebe Gemeinde,
alles, was wir kennen, hat einen Anfang. Und wir fragen uns: Wann fing zum ersten Mal etwas an? Woher kommt die Welt? Woher kommen wir?  Warum gibt es eine Welt und warum gibt es uns? Warum gibt es überhaupt etwas und nicht nichts? Das sind große Fragen, Fragen mit denen wir nie fertig werden, auch wenn wir Menschen uns noch sehr darum bemühen. Wir suchen nach Antworten immer wieder neu.

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Predigtreihe Evangelisch in Dörnigheim 2017

Predigt von Pfarrer Eckhard Sckell zum Thema: Türen öffnen

Liebe Gemeinde,
vor einer verschlossenen Tür stehen, man will rein. Das kennt jeder. Noch schlimmer: wenn einem vor der Nase die Tür zu gemacht wird. „Türen öffnen“ – So lautet eine der acht Thesen, die wir in unserer Kirchengemeinde aufgestellt haben zum Lutherjubiläum. Für uns bedeutet das Evangelisch sein heute: „Türen öffnen“. Wir leben aus einem Glauben, dass Gott uns Türen öffnet. Heute hören wir die Geschichte vom verlorenen Sohn.

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Predigtreihe Evangelisch in Dörnigheim 2017

Predigt von Pfarrer Martin Streck zum Thema: gleich vor Gott in einem Gottesdienst mit Taufen

Der Predigt liegt zugrunde ein Abschnitt aus dem Johannesevangelium (Kapitel 16, Verse 16 und 20–23a)

16 Noch eine kleine Weile,dann werdet ihr mich nicht mehr sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen. 20 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit soll zur Freude werden.21 Eine Frau, wenn sie gebiert, so hat sie Schmerzen, denn ihre Stunde ist gekommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. 22 Auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen und eure Freude soll niemand von euch nehmen. 23a Und an jenem Tage werdet ihr mich nichts fragen.

Liebe Gemeinde,

Papa, komm! – Ja, ich komme gleich. – Papa, komm jetzt! – Gleich. Zehn Minuten später steht Papa auf und kommt. Sein Kind schaut ihn überrascht an. Längst hat es beiseitegelegt und vergessen, wozu es seinen Vater brauchte.

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Predigtreihe Evangelisch in Dörnigheim 2017

Predigt von Pfarrer Dr. Martin Streck zum Thema: Frei im Glauben

Liebe Gemeinde,
ein Kind ist hochgekrabbelt. Oben auf einer Mauer steht es. Der Atem geht ihm schnell. Es blickt herum, weit herum, das gefällt dem Kind. Blickt es hinunter, könnte es sich fürchten. Doch unten steht sein Vater, breitet die Arme aus. Er schaut sein Kind an, macht ihm Mut und sagt: „Spring! Ich fang dich auf!“
Das Kind fühlt sich frei. „Mein Vater da unten, er fängt mich auf.“ Und selbst, wenn es nicht springt, wenn es herunterkrabbelt, wie es nach oben gekommen ist, der Vater wird das Kind in seine Arme schließen und die beiden werden glücklich sein. Nicht jedes Abenteuer muss man wagen.Die zwei, Kind und Vater, haben sich. Sie sind einander gewiss. Das Kind noch klein, der Vater erwachsen, sie verlassen sich aufeinander.

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Predigtreihe Evangelisch in Dörnigheim 2017

Predigt von Pfarrerin Ines Fetzer zum Thema: den Nächsten lieben

Predigttext: Lukas 10,25-37

Liebe Gemeinde,
was ist wichtig für eine Kirchengemeinde? Was ist der Inbegriff von christlichem Glauben? Was bedeutet es, evangelisch zu sein? Wer immer sich darüber Gedanken macht, der kommt um unser heutiges Thema nicht herum: „Nächstenliebe“. Na klar, darum geht es. Dass Glaube und Nächstenliebe zusammengehören, wissen die meisten Leute. Sogar die, die uns Christen selbige gerne einmal absprechen: „In der Kirche gibt auch keine Nächstenliebe (mehr)“. Auch wenn sie meinen, wir Christen halten uns nicht daran, stellen sie doch den Zusammenhang von Christentum und Nächstenliebe her.

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Predigtreihe Evangelisch in Dörnigheim 2017

Predigt von Pfarrer Eckhard Sckell zum Thema: Hoffnung haben

Liebe Gemeinde, Durch den Gotthard-Tunnel hindurchzufahren ist ein besonderes Erlebnis. Wer schon einmal hindurchgefahren ist, weiß, wie lang sich die 17 Ki-lometer durch den Berg ziehen. Hinter Göschenen wird die Autobahn einspurig. Dann geht es in den Tunnel hinein. Der Tunnel macht zu Beginn eine leichte Kurve. Dann geht es gerade aus. Auf der anderen Spur kommen einem die Autos entgegen. Der Verkehr fließt langsam und gleichmäßig. Schon nach kurzer Zeit wird die Fahrt eintönig, lang, immer länger, man fährt in den Berg hinein und hat das Gefühl, vollkommen weg zu sein. 9 Kilometer fahren. Erst wenn dieses Schild sich zeigt, weiß ich. Jetzt bin ich mittendrin. Jetzt geht es noch einmal so lang, bis ich wieder draußen bin. Eine endlose Fahrt, die dann doch ein Ende hat, wenn sich ganz vorne das erste Tageslicht wieder zeigt und man bei Airolo den Tunnel verlässt. Endlich.
Liebe Gemeinde, wie ist das mit der Hoffnung?

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Predigtreihe: Evangelisch in Dörnigheim 2017

Predigt von Pfarrer Eckhard Sckell zum Thema: Vertrauen leben

Liebe Gemeinde,
Was bedeutet es für Sie, evangelisch zu sein? Manchmal muss man ja seine Konfession angeben. Wenn man das Formular ausfüllt beim Meldeamt zum Beispiel. Dort wird eigentlich nur formal nach der Zugehörigkeit zu einer Kirche gefragt. Aber was steckt dahinter? Ich bin evangelisch. Was heißt das? Unser Kirchenvorstand hat sich auch über diese Frage Gedanken gemacht. Das diesjährige Reformationsjubiläum ist für den Kirchenvorstand ein guter Grund, sich darüber Gedanken zu machen. Herausgekommen sind neun Leitgedanken. Heute soll es also in diesem Gottesdienst und auch in der Predigt um einen dieser Leitsätze gehen. Er lautet: Evangelisch sein bedeutet: Vertrauen leben.

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